Exkurs: Taqiyya

Taqiyya

Taqiyya, wörtlich: Furcht, Vorsicht, bezeichnet Lügen bezüglich des Islam, wenn es opportun erscheint. Grundlage ist Sure 3,28, wo es heißt:

Die Gläubigen sollen sich nicht die Ungläubigen anstatt der Gläubigen zu Freunden nehmen. Wer das tut, hat keine Gemeinschaft mit Gott. Anders ist es, wenn ihr euch vor ihnen wirklich fürchtet.

Hierzu Abu-d-Darda, ein enger Weggefährte Mohammeds:

Lass uns ins Gesicht mancher Nicht-Muslime lächeln, währenddessen unsere Herzen sie verfluchen.

Nun hat ein Anhänger des Koran hierzulande durchaus Veranlassung, sich zu fürchten, denn wenn ihr mit den Ungläubigen zusammentrefft, dann haut (ihnen mit dem Schwert) auf den Nacken! (Sure 47,4). Eine solche Einstellung ist nach unseren Gesetzen strafbar. Auch Ehrenmorde und sonstige islamische Besonderheiten werden hier nicht geduldet.

IS-Terror

Ganz anders bei den mordenden Banden des Islamischen Staates. Sie haben keinerlei Veranlassung, Taqiyya zu vollziehen, sie brüsten sich sogar damit, den 4. Vers der 47. Sure buchstabengetreu umzusetzen – hier an einem wehrlosen amerikanischen Journalisten.

Was ist nun von davon zu halten, wenn Muslims immer wieder behaupten: Der Islam ist eine Religion des Friedens?
Vielleicht wissen sie nicht, wovon sie reden. Der zitierte Vers aus dem Koran ist jedenfalls nicht friedlich und die buchstabengetreue Umsetzung schon gar nicht.
Vielleicht wissen sie aber sehr wohl von dieser Seite des Islam und betreiben Taqiyya, denn Ein Gläubiger, der die Taqiyya nicht übt, ist wie ein Gläubiger ohne Kopf. (So der elfte Imam Hasan al-Askari.)

Recep Tayyip Erdoğan, erst Ministerpräsident, jetzt Präsident der Türkei, ist übrigens kein Gläubiger ohne Kopf. Er beherrscht Taqiyya meisterhaft:

Demokratie ist wie eine Straßenbahn. Wenn du an deiner Haltestelle angekommen bist, steigst du aus.

Mir ist bekannt, dass der Koran nicht durchgehend aus Hasstiraden besteht und dass nur ein Bruchteil der Muslime Verbrecher sind. Selbstverständlich betreiben nicht alle Muslime Taqiyya. Dass aber der richtig verstandene Koran nicht ausschließlich Frieden predigt, ist offensichtlich. Und dass nicht alle Muslims Pazifisten sind, ist, obwohl immer wieder behauptet, ebenfalls eine Tatsache.

Die auch dem Islam immanenten Widersprüche sind immer wieder Anlass zur Irritation. Ich widme ihnen einen weiteren Exkurs.

Wir dürfen den menschenverachtenden Tendenzen des Islam keinen Raum geben und dürfen nicht auf Taqiyya hineinfallen, wenn die Errungenschaften der Aufklärung, unsere Kultur, ja die Menschlichkeit nicht Verbrechern vom Typus der Gotteskrieger zerstört werden sollen.