?_-p-g-lpZ N(*(   *(C (P111111111111111111111111111111111111 ?   ? ??????@?   ?     ? ?  ? ?? ???  ?   ? ?    ?  ? ? ? ?x? ?>  ?G    ?  ?? ??xp?O??s?C?~>?3?????????3??????|<?07??p?????????????G?>C?? ??>|?9???      8?????????0?>?<?????~??    ?  ???g>??<??=?ß;pO?     ? ??< ????x??   ????>????    ?  ????????   ?    ? ? ? ?? ?     8  ? ?   ?     ? ?? ? ?  ?? ? ?  ?   ? ? ?? > ? ? ? ?  ? ? ? ?    0 ?8?|??????????????????0a????? ?????????~ ???? ??  ?      ?           ? ?       ? ?      ? ?     ?    ?      ?     ? ?  11111111111111111111111111111111111112dQXEi C`:!Y-,%# $  Marigoldqb[[myyUniv  A                PMCCC:\SPI@  ( X A?PF~t v~!_$N_$tzv_$P ?OGyGzϺG{3!2ʋPhT'6' t6M~fggfgFFPwvhjjv wt   X.+G4GPWR;#FALSE#FALSE#TRUE#TRUETruedruckt.~? /&;)z4P%|5P%  |CONTEXT|CTXOMAPP|FONT|KWBTREEs|KWDATAc|KWMAP\|SYSTEM1|TOPIC1|TTLBTREE|bm0Y96u_SP pS p^[SV^ ST p96t!WVtO W]Y96u_SP pS p^[U(SVW3ۍF4]P]]ET p9]^LtdF,;qmEW pPSW;hmEW pPSV];m39]m9]uP p_^[EPhW ph pu]2}9lT pNG0OFFF PP p9]t u  p]hPuu pEEPPu puEEPPEPShW pu pu}uEEPPEPShW pu pX}NE= pPEPEPShW pEuׅk}kEEPEPEPShW puׅ]j@w;Yku䍍uQQQ;k9]F PT pGwAu  pAutoProxyTypesAutoConfigProxyDllAutoConfigURLFlagsDefaultFileExtensionsDllFileAPËALËA\WVS3D$ dkD$ qk kL$D$3؋D$Ok[^_UQSVW}B9l.6Buddhistische Grundbegriffe{{ 6B17BStartA $ :Buddhistische Terminologie<B5 :Q"s62= HmXf̢.[¤Diese Hilfe-Datei soll einige buddhistischen Termini sehr kurz und knapp definieren. Es wurden deutsche und fremdsprachliche Begriffe aufgenommen. Zweck dieses Programms kann nicht sein, tief in die buddhistische Lehre oder gar in die Besonderheiten der verschiedenen Schulen und Traditionen einzufhren. Vielmehr soll zum Stbern und zum Entdecken einiger der vielfltigen Zusammenhnge verfhrt werden. Es wre dem Autor eine groe Freude, wenn jemand durch diesen Text zur weiteren Beschftigung mit diesem faszinierenden Thema angeregt werden wrde. A* " rډDiesem Text liegen verschiedene Quellen zugrunde. Trotzdem ist es nicht zu vermeiden, dass sowohl in der notwendigerweise beschrnkten Themenwahl als auch in deren Interpretation persnliche Ansichten des Autors einflieen. H$2$ HMgen alle Wesen glcklich sein! 8A1Achtweg/ $ Achtweg Yy0 0-JDer Achtweg ist Mittel zur Leidensaufhebung. Die Bestandteile dieses Weges sind: K2 42RJ81.Rechte Ansicht, y_ /PJ82.Rechter Entschluss, 3.Rechte Rede, 4.Rechtes Verhalten, 5.Rechtes Leben, 6.Rechte Anstrengung, 7.Rechte Achtsamkeit, N2 48TJ88.Rechte Meditation. f) "o/+Als Ergnzung des Achtweges nannte der Buddha Tugenden in Form von Negativ-Regeln (sila, shila). B1| Aneignungsgruppen9$ *Aneignungsgruppen }) "Die Fnf Aneignungsgruppen (khanda, skandha) sind die Bestandteile der empirischen Person. Diese Gruppen sind folgende: X d PJ8[Ao㕞h-Krper (s: rupa) mit seinen sechs Sinnen, welche im Kontakt mit der Umwelt -Empfindungen (s: vedana) hervorrufen. Diese werden zu -Wahrnehmungen (s: sanna), indem sie im Geist des Betrachters widergespiegelt werden. Hieraus erwachsen -Geistesregungen (s: sankhara) als Reaktion des Geistes wie Vorstellungen, Begierden, Aversionen, Absichten, wodurch Leiden resultiert. Schlielich entsteht -Bewusstsein (s: vinnana) als Gewahrwerden des Gegenstandes oder Denkobjektes. l6| 6 :m; Da eine jede Person ausschlielich nur aus diesen Aneignungsgruppen besteht und alle diese konditional abhngig und vergnglich sind, ist somit eine Seele im Sinne der buddhistischen Terminologie nicht in ihr zu finden, sie - und damit der Mensch und schlielich alle Wesen - sind "leer" (von Seele). A 1Y .ALeidensaufhebung=| $ 2Aufhebung des Leidens J B Rm1)AUDie Lehre des Buddha erschpft sich nicht in der Erkenntnis, dass alles Dasein Leiden ist, wie oft irrtmlich behauptet wird. In den Vier Edlen Wahrheiten, die Fundament der buddhistischen Lehre sind, wird die Tatsache der Aufhebbarkeit des Leidens (3. Wahrheit) und der Weg zur Leidensaufhebung (4. Wahrheit) genannt, was die buddhistische Lehre zu einer zutiefst optimistischen macht. Sinn der Analyse des Daseins als leidhaft ist ausschlielich der der Aufhebung des Leidens und nicht der der nihilistischen und pessimistischen Weltsicht. Der Buddha formulierte hierzu: L@& )Wie das groe Meer ... nur einen Geschmack hat, den des Salzes, so hat ... auch dieL@| se Lehre und Disziplin nur einen Geschmack, den der Erlsung. .A0 .e=JkڰAls Weg zur Erlsung ist somit die Lehre des Buddha in ihrer Gesamtheit zu sehen. Traditionell wird in diesem Zusammenhang aber in der Regel speziell der Achtweg genannt. EL@sA1sAACBesitz eines Mnches;.AA$ .Besitz eines Mnchs l=sAB/ .zuEin buddhistischer Mnch hat nur extrem wenig Besitz: ACl 8'-Kleidung, -Almosenschale, -Rasiermesser, -Nhnadel, -Wasserfilter, -Wanderstab, -Zahnbrste, -Medizin. < BMC1%MCCsFbodhisattva2CC$ Bodhisattvaf#MCEC TG=JVΨ|.Ein bodhisattva ist ein "Erleuchtungswesen", das die Voraussetzung fr Buddhaschaft und damit fr das Eingehen in das nirbbana erreicht hat, hierauf aber aus Gte und Mitleid solange verzichtet, bis alle Wesen diese Voraussetzungen erreicht haben. Diese Menschen untersttzt es in deren Bemhungen und wird entsprechend um Hilfe angerufen.Die Erlsung mit Hilfe von auen, also durch bodhisattvas, ist ein typisches Merkmal des mahayana-Buddhismus, whrend der theravada, die Lehre der lteren, die Erlsung aus eigener Kraft betont._CsF/ .Ψ|Der wohl bekannteste bodhisattva ist Avalokiteshvara, ein Wesen unbegrenzten Erbarmens. > EF1EFFIbrahma-vihara5sFF$ "Brahma-vihara e8FKH- (q"aBrahma-vihara, wrtlich "Gttliche Verweilungszustnde" beschreiben den Inhalt viel gebter Meditationen. Der Meditierende soll die folgenden Geistesqualitten "nach oben, unten und in flacher Richtung", wie es im Metta-Sutta heit, entfalten, um sie schlielich im tglichen Leben praktizieren zu knnen: x@FH8 @RJ8V-grenzenlose Gte(metta, maitri) allen Wesen gegenber zKH|I? NPJ8-grenzenloses Erbarmen (karuna) mit allen Leidenden -grenzenlose Freude (mudita) ber die Errettung vom Leid ~LHI2 4TJ8-grenzenloser Gleichmut (upeksa, upeksha) Freund und Feind gegenber 7|I1J1B1J_JpOBuddha. I_J$ Buddha sJ1JJ) "Der Begriff Buddha (= der Erleuchtete) hat verschiedene Bedeutungen: _JMp ;PJ8V-Die historische Person des Siddhattha Gotama (s: Siddharta Gautama), geboren im Mai 563 v. Chr. in Lumbini als Sohn der Maya und des Suddhodana, einem Frsten (raja) des Sakiya-Stammes. (Daher sein Beiname Sakyamuni, s: Shakyamuni). Auf ihn geht die buddhistische Lehre zurck.-Allgemein ein Mensch, der mittels Erleuchtung den Kreislauf der Geburten (samsara) berwunden und somit Zugang zur vollkommenen Befreiung (nibbana, nirvana) hat. Siddhattha Gotama ist damit nicht der einzige Buddha. In frheren Weltzeitaltern (kappa, kalpa) existierten Buddhas, wie sie auch in kommenden erscheinen werden (nchster: Maitreya, "der Liebende"). j JIO^ PJ8`H.o㕞wF‰-Das Buddha-Prinzip des Mahayana-Buddhismus in Form von Drei Krpern (s: trikaya) -Die Buddha-Natur als Letzte Wirklichkeit, die jedem Wesen innewohnt aber durch Gier, Hass und Verblendung, den Ursachen der Leidensentstehung, verschttet wurde. 'MpO#  7IOO1*OOނdhamma2 pOO' dhamma jAOO) "OOpODas Wort dhamma, (s: dharma) hat verschiedenen Bedeutungen: OXh CPJ8.YPo/+-Lehre des Buddha, die in verschiedenen Schulen tradiert wird.. Dhamma in diesem Sinn gehrt zu den Drei Kostbarkeiten, zu denen ein Buddhist Zuflucht nimmt. -Verhaltensnormen und ethische Regeln. -Gesetz, dem die Weltordnung unterliegt, insbesondere in Hinblick auf die karmisch bestimmte Wiedergeburt. -Dinge, durch die uns die Wirklichkeit erscheint, gegebene Sachverhalte, aber auch: UOނ1 2PJ8ڢ-Geistesinhalte, die durch Reflexion dieser Dinge in unserem Geist entstehen. BX 1 YDrei Krper Lehre9ނY$ *Drei Krper Lehre k / .\Nach der Auffassung des Mahayana besitzen die Buddhas drei Krper (s: trikaya) oder Manifestationen:*YK dPr\8.1.erscheinen sie leibhaftig den Menschen, um sie zu erlsen ("Krper der Verwandlung" s: nirmanakaya),2.sind sie identisch mit dem Absoluten, sind das, "was die Welt im Inneren zusammenhlt", das Grundprinzip alles Seienden, das allem zugrunde liegende Gesetz. ("Krper der Groen Ordnung" s: dharmakaya),3.befinden sie sich in einem transzendenten "Budda-Paradies" wie von der Reines Land Lehre (Mahayana) postuliert. ("Krper der Entzckens" s: sambhogakaya).B_1  _uLeidensentstehung>$ 4Entstehung des Leidens }K_2 4m1)AULeiden, wie in den Vier Edlen Wahrheiten definiert, entsteht durch |/M j^PJ8o㕞wF‰-Gier, -Hass, -Verblendung. u1 0]ڢDiese Geistesregungen werden unter dem Oberbegriff (akusala, akushala) zusammengefasst. Ausfhrlicher wird das Entstehen des Leidens im Konditionalnexus abgehandelt. 918 Gemeinde?u$ 6Gemeinde der Buddhisten 4 6uYPSangha ist die Gemeinde der Anhnger des Buddha. Hierunter sind nicht nur Mnche, Nonnen, und Novizen zu verstehen, sondern im weiteren Sinne auch Laienanhnger. Zur sangha nimmt der Buddhist Zuflucht. 5)1 )UGier,U$ Gier P )E Xڢhm1kڰ-JGier (tanha, trishna / lobha), Durst oder Anhaften entsteht durch Sinnenkontakt mit bestimmten Objekten und ist Ursache fr Leiden. Wird dem Sinnenkontakt dagegen mit entsprechender Achtsamkeit begegnet, so fhrt das zur Erlsung, zur Leidensaufhebung. 5Uڋ1 ڋGte+$ GtevڋA Po/+Ψ|"aGte (metta, maitri) oder nicht-anhaftende Liebe ist eine Geisteshaltung, deren Bedeutung im Buddhismus nicht hoch genug angesetzt werden kann. Sie bertrifft in ihrer Wertigkeit noch die sittlichen Prinzipien, wie sie in den silas beschrieben werden. Sie ist Bestandteil der brahma-vihara. Eine sehr gute Charakterisierung der Gte stellt das metta-sutta dar.51Hass,$ Hass ? L1ohm1VHass (dosa, dvesha) als Umkehrung der Gier ist wie diese Ursache fr Leiden. Ihm ist mit Gte (metta) zu begegnen, um ihn so zu berwinden. 6*1*Wkamma- W$ kamma P*F Z\8򉂀Kamma (s: karma) ist das zentrale, den Lauf der Welt bestimmende Gesetz, das vor allem auch dieW Wiedergeburt bestimmt. Nach dieser Lehre sind die Umstnde und Begebenheiten, auf die wir in unserem Leben treffen, bedingt durch unsere frheren Taten (genauer: Tat-Absichten). Tat ist auch die wrtliche bersetzung von kamma. Kamma ist damit der diametrale Gegensatz zu Schicksal: Nicht uere Mchte schicken uns die Umstnde, in denen wir leben, sondern wir haben sie uns geschaffen. Treffender wre es daher von "Schaffsal" zu sprechen. Ein buddhistischer Lehrer formulierte: X4WQ$ hWenn Du wissen willst, wie Du frher handeltest, x% dann schau, was Du heute bist. Wenn Du wissen willst, was Du spter sein wirst, dann schau, wie Du heute handelst. DQ212mKleidung der Mnche;m$ .Kleidung der Mnche V2) "uDie dreiteilige Robe (s: trichivara) eines Mnches oder einer Nonne besteht aus: m> J+PJ89-Unterkleid (um Lenden und Oberschenkel geschlungenes Tuch) -Oberkleid (wird auf Bettelgngen getragen) -Mantel (fr festliche Anlsse) : 1 0+o/+Die Farbe ist meist ockergelb. Der Stoff bestand ursprnglich aus Lumpen, die nicht selten auf Leichenfeldern zusammengesucht wurden. Auch sonst besitzen Mnche nahezu nichts und halten sich an bestimmte Regeln, die ihnen auf der Heilssuche hilfreich sind. A:1:rKonditionalnexus8r$ (Konditionalnexus I:7 <%;Der Konditionalnexus, das "Entstehen in Abhngigkeit", wie die wrtliche bersetzung des Pali-Begriffes paticcasamuppada erklrt die Leere des Buddha von der Wiedergeburt ohne Seele. Die komplette zwlfgliedrige Reihe der sich auseinander ergebenen Objekte lautet: jr VU)AUڢڢ[Aڢڢoom11.Unwissenheit=>Tatabsicht 2.Tatabsicht=>Bewusstsein 3.Bewusstsein=>Name und Krper 4.Name und Krper=>Sechsinnengebiet 5.Sechsinnengebiet=>Berhrung 6.Berhrung=>Empfindung 7.Empfindung=>Gier 8.Gier=>Ergreifen 9.Ergreifen=>Werden 10.Werden=>Geburt 11.Geburt=>Alter, Tod ..., also 12.Leiden&# 9#1#SLeerheit0 S$ Leerheit #; D ;m1Leerheit (sunnata, shunyata) bedeutet Abwesenheit von Eigennatur, von Seele und ist damit ein zentraler Begriff des Buddhismus. Leer sind alle Dinge, wie sie auch alle vergnglich und leidhaft sind. Die Tatsache der Leerheit bedeutet nicht, dass die Dinge nicht existieren, sondern dass sie keine selbstndige, dauerhafte Substanz haben, also letztlich nur Erscheinungen sind. 6SI1CILehre8$ (Lehre des Buddha IJ b\8\)AU-Jm1.Grundstein der Lehre (dhamma, dharma) des Buddha sind die Vier Edlen Wahrheiten. Sinn der Lehre ist die Aufhebung des Leidens. Diese Basis haben alle Schulen des Buddhismus gemeinsam.71VLeiden. $ Leiden - ( Leiden, (dhukkha, duhkha) ist (wie Leerheit) das Merkmal alles Seienden. In seiner ersten Lehrrede definierte der Buddha Leiden so: g70 0nu)AUDies, Mnche, ist die Edle Wahrheit vom Leiden: >; DPJ8㕞o-Geburt, Alter, Krankheit, Tod sind leidhaft; -Trauer, Jammer, Schmerz, Gram und Verzweiflung sind leidhaft; -mit Unliebem vereint, von Liebem getrennt sein ist leidha>ft; -Begehrtes nicht erlangen ist leidhaft; f7/ .nTJ8ڢ-kurz: Die Fnf Aneignungsgruppen sind leidhaft. >V0 .)AU-JSinn der Analyse des Daseins als "leidhaft" ist - als vierte Edle Wahrheit - das Aufzeigen des Weges zur Leidensaufhebung. 61Lotus- V$ Lotus $ Der Lotus ist im Buddhismus eine sinntrchtige Pflanze: Wie ein Erleuchteter erhebt sie sich aus morastigem Untergrund, wo sie ihre Wurzeln hat, um gleichwohl unbefleckt und rein zu erblhen. ; 1c @mettasutta3$ Metta-Sutta Tb5 8?VuDas Metta-Sutta ist eine Lehrrede (sutta, sutra) des Buddha ber die Gte (metta, maitri). Es wird in Ceylon und Sdostasien tglich tausendfach rezitiert. Es richtet sich zwar an Mnche, gilt aber gleichermaen auch fr Laien. Das Original ist reimlos. Das Sutta von der Gte S/$ ^So soll der handeln, der das Heil erstrebt, b^& nachdem die Stille Sttte er erkannt: Er sei energisch, aufrecht, unbeirrt, (doch) sanft und ansprechbar, hat Stolz verbannt. X.* $\+Gengsam (sei er), unschwer zu erhalten, ^h, & [Abescheiden, nicht betriebsam, (ferner) klug, er zgelt seine Sinne; bei Familien ist er nicht anspruchsvoll, hat leicht genug. V2$ dNicht gilt sein Trachten einem mind'ren Ziele, {h^% das ihm von Weisen trge Tadel ein: Den Wesen allen werde Glck und Frieden, sie alle mgen (vollauf) glcklich sein! I%$ JWas immer existiert an Lebewesen ^V& ob sie umherziehn mgen oder standfest, (flach) ausgestreckt sind oder hochgestaltig, klein oder mittel, schwchlich oder handfest, K'$ Nvor Augen oder aber im Verborg'nen, uV; % (hier) in der Nhe oder fern daheim, geboren oder erst noch im Entstehen : Die Wesen alle mgen glcklich sein! N* $ TEr sollte niemals einen Andern schmhn ; 3 &  und niemanden, wo immer auch, verachten; aus rger und aus Feindlichkeit soll man sich gegenseitig nicht nach Unheil trachten. P,  $ XGleich einer Mutter, die das eigne Kind, y3 ! % das einzige, beschtzt mit ihrem Leben, soll gegenber allen Wesen er den Geist von Schranken freizumachen streben. N* o $ TZur ganzen Welt soll Gte er entfalten ! , , &#㕞und seinen Geist von Schranken (ganz) befrein, nach oben, unten und in flacher Richtung, nicht eingeenget, von Hass und Feindschaft rein. Q-o } $ ZOb stehend, gehend, sitzend oder liegend: , 0 , &Ψ|Wie immer er der Schlaffheit nicht verfllt soll diese Geisteshaltung er erzeugen: Dies nennt man "Brahma-Weilung" in der Welt. Q-}  $ ZIndem er keiner falschen Ansicht huldigt, 0 @8 >o/+odie Silas pflegt, und wenn Erkenntnis sein, hat er die Gier nach Lsten berwunden: Er geht in keinen Mutterscho mehr ein. 6 v1?vAMnch4@$  Mnch, Nonne XvA[ =Jo/+'+Ein bhikkhu (s: bhikshu), ist ein buddhistischer Mnch. Die Nonnen nennen sich bhikkhuni. Sie bilden mit den Novizen - shramanera - den Sangha, die Gemeinde der Buddhisten. Im weiteren Sinne gehren die Laienanhnger - upasaka - dazu. Um sicA@h der Lehre ungestrt widmen widmen zu knnen und somit letztlich Befreiung zu verwirklichen, hlt sich ein buddhistischer Mnch an bestimmte Regeln, die zum Beispiel in deren Kleidung deutlich wird. Auer dieser besitzt der Mnch nahezu nichts. A0 .i\Die Lehre des Buddha richtet sich keineswegs nur an Mnche. Viele seiner Lehrreden waren gleichermaen und zu einem erheblichen Teil auch ausschlielich fr Laien bestimmt. 8A*B1r*BYBEnibbana/ AYB$ nibbana {*B EL fuin5m1-JNibbana (s: nirvana), wrtlich "Verlschen", ist das letzte Ziel aller Buddhisten, seien es Mnche oder Laien. (Der bodhisattva allerdings stellt seinen Eingang in das nibbana zum Wohle aller brigen Wesen zunchst zurck.) Nibbana erreichen bedeutet, den ewigen Kreislauf der Wiedergeburten (samsara) und damit das notwendig hiermit verknpfte Leiden zu berwinden und somit frei zu sein von kamma. Keineswegs ist es so, dass nibbana erst mit dem Tode erreicht werden kann. Vielmehr gilt es, nibbana als in unserem Dasein immanente Mglichkeit zur Befreiung zu erkennen und es so schon zu Lebzeiten zu verwirklichen. zWYBE# Nibbana ist letztlich ein transzendenter Zustand, der sich der Definition entzieht. 8 EE11EFJQuellen/ EF$ Quellen E!G6 :\.Diesem Text liegen eine Reihe von Quellen zugrunde, die wichtigsten sind im Folgenden aufgefhrt. Zur Einfhrung zur Lehre des Buddha und in die verschiedenen Schulen eignet sich besonders das einschlgige Werk von Schumann. S/FtG$ ^F.-K. E. Schreiber und I. Fischer-Schreiber 5!GH1 0 Das Lexikon des Buddhismus Grundbegriffe und Lehrsysteme, Philosophie und meditative Praxis, Literatur und Kunst, Geschichte, Entwicklung und Ausdrucksform, Meister und Schulen der Lehre vom Erwachten von ihren Anfngen bis heute O.W. Barth Verlag 6tGH$ $H. W. Schumann qFHPI+ &Buddhismus Stifter, Schulen und Systeme Diederichs Gelbe Reihe 6HI$ $H. W. Schumann {PPIJ+ &Der historische Buddha Leben und Lehre des Gotama Diederichs Gelbe Reihe GIHJ1HJJaSchulen des Buddhismus>JJ$ 4Schulen des Buddhismus HJOs 7 rډ\8\=Juo/+psDer Buddhismus lebt heute in einer bunten und bisweilen verwirrenden Vielfalt der Traditionen und Schulen. Sie gehen alle auf die Lehre des Buddha zurck, der immer Toleranz gegenber anderen berzeugungen lehrte. Hieraus erklrt sich, dass die Schulen bei allen Differenzen meist friedlich koexistierten. 100 Jahre nach dem Eingang des Buddha in das nibbana, also 383 v.Chr., fand in Vesali das zweite Konzil statt. Hier rezitierten die Mnche die Lehre (eine schriftliche berlieferung gab damals noch nicht). Sie konnten sich ber einige Neuerungen der Ordensregeln (vinaya) nicht einigen, was zur Spaltung der Mnchsgemeinde fhrte: Die Bewahrer der Lehre des Ur-Buddhismus (theravada) nannten sich Theravadin, "Anhnger der alten Lehre", whrend die Neuerer sich als "Groe Gemeinde (Mahasanghika)" titulierten. Ihre Lehre wird als die des "Groen Fahrzeugs (mahayana)" bezeichnet. (Der Begriff "hinayana" = "Kleines Fahrzeug" als Gegensatz zum mahayana ist unglcklich und sollte daher mglichst vermieden werden.) J/I `=Jin5Der heute wesentliche Unterschied zwischen diesen beiden Hauptrichtungen liegt darin, dass die Thervadin die eigenen Bemhungen eines jeden Wesens zur BefreiO/Jung betonen, whrend der Mahayana deutlicher die Mglichkeit der Hilfe von auen, etwa durch bodhisattvas, herausstellt.Aus diesen beiden Zweigen des Buddhismus entwickelten sich spter eine Reihe von weiteren Richtungen, den jeweiligen Bedrfnissen der Menschen Rechnung tragend. 2Oa* "kڰDiese Entwicklung ist auch heute, zweieinhalb Jahrtausende nach dem Buddha, noch immer nicht abgeschlossen. So werden sich mit groer Sicherheit westliche Ausprgungen bilden, die Lehre des Buddha in unsere Welt integrierend, den Kern aber achtsam bewahrend. 6/1ĂSeele- aĂ$ Seele yC Tڢ Der Buddhismus lehnt die Existenz einer Seele (atta, atman) strikt ab. "Seele" bedeutet hier ein unwandelbares, ewiges, die Wiedergeburt berdauerndes Substrat und nicht etwa Geistesregungen, welche ausdrcklich als Bestandteil der empirischen Person genannt werden. Die Tatsache der Nichtexistenz einer Seele (anatta, anatman) wird oft als Leerheit umschrieben. 5Ă1Xsila+$ sila= H kڰu.Der Buddha nannte verschiedene Regeln (sila, shila), deren Einhaltung der Erlsung frderlich sind. Sie sind in Ergnzung zum Achtweg zu verstehen. Die ersten fnf ethischen Regeln gelten fr alle Menschen, die mehr disziplinren Regeln sechs bis zehn gelten nur fr Mnche, Nonnen und Novizen (, fr die noch eine Unzahl weitere gelten, was gelegentlich zu Auseinandersetzungen fhrte). Diese Regeln sind im Gegensatz zu den christlichen Geboten als Empfehlungen zu verstehen: Der Buddha spricht nicht von richtig oder falsch sondern von heilsamen und nicht-heilsamen Handlungen in Hinsicht auf deren Wirkung auf das weitere Dasein. ># 6Dieses sind die Regeln: S*4) "TR,V1.Vermeidung des Zerstrens von Leben / ,;P,V2.Abstand vom Nehmen nicht gegebener Dinge 3.Enthaltung von unkeuschem Wandel 4.Vermeidung von Lge 5.Enthaltung vom Genuss berauschender Getrnke P'4P) "NR,V6.Enthaltung vom Essen nach Mittag $- (OP,V7.Sich-Fernhalten von Tanz, Musik und Schaudarbietungen 8.Vermeidung von Blumenzierrat, Parfm, Schminke und Schmuck 9.Nichtbenutzung hoher und ppiger Betten Q(Pu) "PT,V10.Nichtannahme von Gold und Silber i$) "VWichtiger noch als die sittliche Zucht war dem Buddha aber die Gte (metta, maitri) zu allen Wesen. 6u=1:=jsSinne- j$ Sinne yP=) "Statt der blichen fnf Sinne unterscheidet die buddhistische Lehre sechs: q<jT5 :xPJ8-Auge -Ohr -Nase -Zunge -Tastsinn -Denkorgan s< FڢkڰoDiese Sinne sind Bestandteil des Krpers (rupa) und damit der Fnf Aneignungsgruppen. Sie bedingen bei Unachtsamkeit ber Berhrung und Empfindung Gier, wie im Konditionalnexus dargelegt, und somit letztlich Leiden. 8T1 ڍSprache/ sڍ$ Sprache < FA..Die ursprngliche Sprache der buddhistischen Texte war pali, die der spteren berlieferungen sanskrit. Daher werden Theravadin pali und Anhnger des Mahayana sanskrit bevorzugen. Wenn nicht anders gekennzeichnet (p: pali, s: sanskrit), werden die entsprechenden Termini in Klammern genannt und zwar zunchst pali, dann sanskrit. Die in diesen Sprachen zahlreichen Sonderzeichen wurden nicht aufgenommen. < ڍ 1= ?KVerblendung 3?$ Verblendung  KE Xo㕞m1 Verblendung (s: Moha) ist Ursache fr Gier und Hass und damit fr Leiden und ist durch Einsicht in die tatschliche Natur der Erscheinungen, insbesondere deren Leerheit, zu berwinden. ; ?1 WahrheitenAK$ :Die Edlen Vier Wahrheiten 7 ?G??!?-#?Ov^-#F~R Leiden, O??s?C?~>?/&;)Lz=|t&&StartdAchtwegAneignungsgruppenLeidensaufhebungBesitz eines Mnchesbodhisattva!brahma-viharapBuddhaqdhammaDrei Krper LehreULeidensentstehungGemeindeGierGte Hass kammaKleidung der MncheKonditionalnexusJLeerheitۆLehreLeidenLotusmettasutta MnchnibbanaQuellensSchulen des BuddhismusSeelesilaXSinneSprache{ VerblendungրWahrheitenWiedergeburt#ZufluchtAutor*-ptrichtungen liegt darin, dass die {\b Thervadin} die {\b eigenen Bem\'fchungen} eines jeden Wesens zur {\uldb Befreiung}{\v nibbana} betonen, w\'e4hrend der {\b Mahayana} deutlicher die M\'f6 glichkeit der {\b Hilfe von au\'dfen}, etwa durch {\uldb bodhisattvas}{\v bodhisattva}, herausstellt. \par Aus diesen beiden Zweigen des Buddhismus entwickelten sich sp\'e4ter eine Reihe von weiteren Richtungen, den jeweiligen Bed\'fcrfnissen der Menschen Rechnung tragend. \par Diese Entwicklung ist auch heute, zweieinhalb Jahrtausende nach dem Buddha, noch immer nicht abgeschlossen. So werden sich mit gro\'dfer Sicherheit westliche Auspr\'e4gungen bilden, die Lehre des Buddha in unsere Welt integrierend, den Kern aber {\uldb achtsam}{\v Achtweg} bewahrend. \par \pard\plain \s1\sa60\keepn \b\f5\fs28\cf1\lang1031\kerning28 \page {\cs16\super #{\footnote \pard\plain \s15 \f5\cf1\lang1031 {\cs16\super #} Seele}} {\cs16\super K{\footnote \pard\plain \s15 \f5\cf1\lang1031 {\cs16\super K} Seele; anatman; atta; atman; Leerheit}} {\cs16\super ${\footnote \pard\plain \s15 \f5\cf1\lang1031 {\cs16\super $} Seele}} Seele \par \pard\plain \f5\cf1\lang1031 Der Buddhismus lehnt die Existenz einer {\b Seele} (atta, atman) strikt ab. "Seele" bedeutet hier ein unwandelbares, ewiges, die {\uldb Wiedergeburt}{\v Wiedergeburt} \'fc berdauerndes Substrat und nicht etwa Geistesregungen, welche ausdr\'fccklich als {\uldb Bestandteil der empirischen Person}{\v Aneignungsgruppen} genannt werden. \par Die Tatsac/&;)L4 einer Seele $$pshU)AUր"a+Xf̢ڢ\pkڰd\8q J'wF rڑm1o o/+[¤u V ۆQ=J;[AXN`H..sin5-JYP#Ψ|!ffffffffffe000ffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffc001fffffffffffffffffffffffffc00000ffffffffffffffffffffffffff8003fffffffffffffffffffffffffffffffffffffff0007fffffffffffffffffffffffffc00000ffffffffffffffffffffffffffc000ffffffffffffffffffffffffffffffffffffffc000ffffffffffffffffffffffffffc00000ffffffffffffffffffffffffffe0003fffffffffffffffffffffffffffffffffffff0001ffffffffffffffffffffffffffc00000fffffffffffffffffffffffffff0000ffffffffffffffffffffffffffffffffffffc0007ffffffffffffffffffffffffffc00000fffffffffffffffffffffffffffc0007fffffffffffffffffffffffffffffffffff8001fffffffffffffffffffffffffffc00000ffffffffffffffffffffffffffff0001ffffffffffffffffffffffffffffffffffe0007fffffffffffffffffffffffffffc00000ffffffffffffffffffffffffffffc0007fffffffffffffffffffffffffffffffff8001ffffffffffffffffffffffffffffc00000fffffffffffffffffffffffffffff0001ffffffffffffffffffffffffffffffffe0007ffffffffffffffffffffffffffffc00000fffffffffffffffffffffffffffffc0007fffffffffffffffffffffffffffffff8001fffffffffffffffffffffffffffffc00000ffffffffffffffffffffffffffffff0001ffffffffffffffffffffffffffffffe0007fffffffffffffffffffffffffffffc00000ffffffffffffffffffffffffffffffc0007fffffffffffffffffffffffffffff8001ffffffffffffffffffffffffffffffc00000fffffffffffffffffffffffffffffff0001ffffffffffffffffffffffffffffe0007ffffffffffffffffffffffffffffffc00000fffffffffffffffffffffffffffffffc0003fffffffffffffffffffffffffff0001fffffffffffffffffffffffffffffffc00000ffffffffffffffffffffffffffffffff00003fffffffffffffffffffffffff00007fffffffffffffffffffffffffffffffc00000ffffffffffffffffffffffffffffffffc00007fffffffffffffffffffffff80001ffffffffffffffffffffffffffffffffc00000fffffffffffffffffffffffffffffffff00000ffffffi Cn BTT_BauerBodni BTU_BauerBodni Bd