Schon eine kleine Schramme kann einen lebensbedrohlichen Wundstarrkrampf [Tetanus] nach sich ziehen.
Impfschutz ist unbedingt erforderlich!
| 1. | Du sollst dich bewegen | |
| Der Idealfall ist eine Bewegung ohne starke Belastung, denn Bewegung ist für Ernährung des Knorpels entscheidend wichtig. Muskuläres Training stabilisiert das Kniegelenk. | ||
| 2. | Verringere dein Körpergewicht | |
| Besonders an den Knie- und Hüftgelenken ist die Belastung der entscheidende Grund für Verschleiß. | ||
| 3. | Trage keine schweren Lasten | |
| Besonders ungünstig ist das Anheben und Absetzen von Lasten unter Kniebeugung. Lasten dicht am Körper heben. | ||
| 4. | Entlaste Dein Kniegelenk | |
| Versuche Belastungen auf das Knie durch Armabstützen zu vermindern. | ||
| 5. | Vermeide längeres Stehen und Gehen | |
| Eine andauernde Druckbelastung stört die Ernährung des Knorpels. Versuche Erholungspausen mit Wechsel von Stehen und Gehen mit Sitzen einzulegen. | ||
| 6. | Gehe auf weichen Sohlen | |
| Gummi-Sohlen, gepolsterte Sohlen oder spezielle Fersenkissen reduzieren die Stoßbelastung auf den Knorpel. | ||
| 7. | Vermeide starke Kniebeugung bei Belastung | |
| Je mehr das Kniegelenk gebeugt wird, desto höher ist der Druck an den Gelenkflächen von Kniescheibe und Oberschenkelrolle | ||
| 8. | Trage Schuhe mit flachen Absätzen | |
| Bei hohem Absatz muß das Kniegelenk gebeugt werden, der Druck auf die Kniescheibenrückfläche steigt. | ||
| 9. | Treibe kniefreundliche Sportarten | |
| Denke an das Motto : "Viel bewegen, wenig belasten". Beispielsweise sind folgende Sportarten | ||
| günstig: | Schwimmen, Walking, Rad fahren (kleine Gänge), Rollschuh und Inliner fahren, Eislauf, Skilanglauf | |
| ungünstig: | Kampfsportarten (dazu gehören auch Fuß- und Handball!), Skiabfahrtlauf, Squash und Badminton, Wurfdisziplinen (Speer, Diskus, Hammer), Fechten | |
| 10. | Trainiere tägliche deine Beinmuskeln | |
| Gut trainierte Beinmuskeln stützen die Gelenkführung und schützen damit den Knorpel. | ||
Bei Erkrankungen reichen diese Empfehlungen allein nicht aus. Hier ist der Krankengymnast mit seiner ganzen Erfahrung gefordert, um auf spezielle Probleme einzugehen.